Südafrikanische Klänge auf dem Thieplatz

Am Donnerstag, 7. Juli ab 18.30 Uhr laden die bildungsfreun.de zu einem Konzert von Qadasi & Maqhinga mit Picknick ein. Das Konzert des südafrikanischen Musiker-Duo auf dem Thieplatz in Bad Laer startet um 19.30 Uhr.

Die beiden Südafrikaner Qadasi („der Weiße“) & Maqhinga („der Meister“) aus dem Herzen des Zulu-Landes KwaZulu-Natal spielen Maskandi. Diese traditionelle Musik der Zulu spiegelt aus Sicht der beiden Profi-Musiker das Herz und die Seele der südafrikanischen Wurzeln wider. Das circa zweistündige Konzert beginnt gegen 19.30 Uhr und ab 18.30 Uhr gibt es schon ein Rahmenprogramm. Die Besucher sind eingeladen ein eigenes kleines Picknick mitzubringen. Tische und Sitzgelegenheiten werden bereitgestellt und Getränke verkauft. Es wird um eine Spende von z. B. 10 €/Person zugunsten des Bildungsfonds Südafrika gebeten. Platzreservierungen und weitere Informationen unter www.bildungsfreun.de (wenn jemand kein Internet hat, bitte bei Heinz Averbeck 0173 2820 963 melden).

Konzert und Picknick werden von den bildungsfreun.de des Partnerschaftsausschusses des Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte organisiert, zugunsten des Bildungsfonds für Südafrika. Der Bildungsfonds wird zusammen mit Partner:innen sowohl in Südafrika als auch hier in Deutschland betrieben und unterstützt die (Aus-)Bildung von Kindern, Jugendliche und junge Erwachsene in der Region KwaZulu-Natal. Die Organisation dieser Veranstaltung liegt bei der Kirchengemeinde Bad Laer und dem Partnerschaftsausschuss der Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte.

Qadasi (David Jenkins) entdeckte als 10jähriger seine Leidenschaft für die Sprache und Musik der Zulu: In Empangeni nahe der Großstadt Durban aufgewachsen, begleitete er seinen Vater, einen Journalisten, auf seinen Reportagereisen durch das Zululand. David brachte sich selbst das Gitarre spielen bei und setzte gegen Widerstände durch, in der Schule die Sprache der Zulus zu lernen und nicht Africaans, das der Schulleiter im Post-Apartheid-Zeitalter Südafrikas noch immer als die einzig angemessene Sprache für einen Weißen hielt. 2010 lernte David den Maskandi-Gitarristen Maqhinga Radebe kennen, der sich bereits in den 1980er Jahren einen herausragenden Ruf erspielt hatte. Ihre Musik vereint, versöhnt, begeistert, bewegt und überwindet Grenzen.