Sonntag, den 28. Juni 26, 18 Uhr
Christian Barthen wurde 1984 in Saarbrücken geboren, ist Organist und Künstlerischer Leiter der Musik am Berner Münster, Orgelprofessor an der Hochschule der Künste in Bern (HKB) und ein internationaler Konzertorganist.
Bereits während seiner Schulzeit wurde er als Jungstudent an der Hochschule für Musik Saar ausgebildet. Nach dem Abitur absolvierte er umfassende Studien in Orgel, Klavier und Cembalo sowie Evangelischer Kirchenmusik und Musikpädagogik in Saarbrücken, Paris und Stuttgart. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei renommierten Orgel- und Musikwettbewerben, unter anderem beim “Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb” in Wiesbaden (D), beim Internationalen Orgelwettbewerb von St. Maurice d´Agaune (CH) und beim weltweit herausragenden “Grand Prix de Chartres” (F), eröffneten ihm eine außergewöhnliche Konzertkarriere.
Als heute einer der etabliertesten und prominentesten Namen seiner Generation führen ihn seine Engagements regelmäßig in viele Kirchen, Kathedralen und Konzerthäuser in ganz Europa, Südamerika, Russland und Fernost. Das Orgelrepertoire von Christian Barthen umfasst zentrale und wesentliche Werke aller Epochen und Stile. Im Jahr 2010 spielte er die Sechs Triosonaten für Orgel aus dem Gedächtnis. Rundfunkund Fernsehproduktionen entstanden bei diversen Sendern der ARD, SRF, RTVS und Radio France. Als Aufnahmekünstler der Verlage Naxos Records und ifo/Organ publizierte er vier kommerzielle CDs, vornehmlich mit Werken von Max Reger. Seit seiner Jugend ist Christian Barthen als Kirchenmusiker tätig.
Von 2003 bis 2012 war er unter anderem Assistent von Prof. Theo Brandmüller an der Ludwigskirche in Saarbrücken. Zwischen 2015 und 2020 wirkte er als Kantor und Organist der historischen Link-Orgel (1906) an der Ev. Stadtkirche in Giengen an der Brenz. Ab 2020 leitete er die traditionsreiche Kirchenmusik an der Ev. Hauptkirche St. Anna in Augsburg. Zum 1. November respektive Herbstsemester 2022 wurde er in die Nachfolge von Prof. Dr. h.c. Daniel Glaus ans Berner Münster und an die Hochschule der Künste (HKB) in Bern gewählt. Expertentätigkeit und Gastdozenturen führten ihn bislang an sieben Musikhochschulen und Universitäten in Deutschland, der Schweiz, Südkorea, Kolumbien und Finnland.

