Entdecker*innenfreude führte Mitglieder des Familienmesskreises aus Bad Laer und Remsede am Mittwoch, 29. Oktober in die Merkez-Moschee an der Iburger Straße in Osnabrück. Dort wurden sie herzlich von Büşra Kabaktepe und ihrem Mann, Yasin, willkommen geheißen. Begeisternd berichtete Frau Kabaktepe von dem Leben in der islamischen Gemeinde: von den Mädchen- und Jungentreffs, vom Glaubenskurs für die jungen Menschen am Wochenende, von den Angeboten für Frauen und Mütter, von dem angegliederten Studentenwohnheim und von den vielen gemeinschaftlichen Aktivitäten der Moscheegemeinde. Eindrücklich vermittelte sie den Besucher*innen ein Basiswissen zum Islam, erklärte die Einrichtung der Moschee und führte in das Gebetsleben von Muslimas und Muslimen ein. Fünfmal am Tag beten die Gläubigen in festgelegten Zeiträumen. Eine Struktur von vorgeschriebenen und freien Gebeten ordnet den Tag und die beständige Hinwendung zu Allah. Erfreulicherweise konnte die Gruppe ein Abendgebet in der Gemeinde miterleben, wodurch das Gesagte erlebbarer wurde. Im Anschluss an das Gebet begrüßte der Vorsteher der Gemeinde, Kenan Akçöltekin, die Gäste aus dem Osnabrücker Südkreis noch einmal freundlich. Der Familienmesskreis ist sehr dankbar für die Begegnungen, die der Diözesanbeauftragte für interreligiösen Dialog vermittelt und begleitet hat. Dieser Abend in der Moschee wird bei den Teilnehmenden gewiss noch nachklingen. Schnell zeigte sich, dass Glaubende eine gemeinsame Ebene haben über kulturelle und religiöse Unterschiede hinweg. So gab es viel Verbindendes zwischen Islam und Christentum zu entdecken. Und neue, vertiefte Fragen kamen nach dem Besuch in der Moschee hinzu, so dass eine Teilnehmerin zusammenfassend formulierte: „Eigentlich müssten wir demnächst mal wieder kommen.“ Nochmals vielen herzlichen Dank an Büşra und Yasin Kabaktepe, an die Moscheegemeinde und an Michael Schober, der die Verbindung hergestellt und den Boden für den Dialog bereitet hat.

Wer auch gerne mal mit einer Gruppe eine Moscheegemeinde besuchen möchte, wende sich gerne an:

Michael Schober

Domhof 12
49074 Osnabrück

Tel: 0541 318-246

E-Mail: m.schober@bistum-os.de

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